Erster Roadtrip und mein Wunsch nach Auswanderung

Dieser Blogpost folgt ziemlich schnell dem Vorherigen, da der letzte sonst noch länger geworden wäre. Da ich keine Ahnung habe wann ich diesen hier tatsächlich hochladen werde, steige ich jetzt einfach bei meinem angenehmen Wochenende nach den stressigen Schulferien ein.

An diesem Wochenende habe ich ziemlich viel mit den anderen AuPairs unternommen und es tatsächlich endlich mal geschafft mein Scrapbook bzw. mein Reisebilderbuch anzufangen.

Zu meinem Bedauern musste ich leider auch feststellen, was ich für talentlose Fähigkeiten habe, die richtigen Lichteinstellungen an meinen Kameras zu finden...

Vorbereitungen und Pläne für mein Scrapbook

Samstags waren wir wieder im Welder's Dog und danach im Post Office Hotel und so langsam wird mir, wie Country Musik einfach nicht meine Welt ist... bin mal wieder vor der Musik geflüchtet, wie zwei Wochen zuvor schon. Vielleicht finde ich noch gefallen daran... in 8 Monaten dann, wenn ich Tamworth voraussichtlich verlassen werde.

Sonntags, nach erfolgreichem ausnüchtern, haben die Mädels und ich einen kleinen Roadtrip unternommen. Auf dem Weg zum Hanging Rock Lookout haben wir einen Halt am Chaffey Dam eingelegt. Danach ging es nach Nundle mit anschließender Pause am Sheba Dam.

Auf dem Weg zurück nach Tamworth wurde noch ein kurzer Halt am Moonbi Lookout eingelegt. Als netten Abschluss gab es dann geile Burger von der Moonbi Tankstelle, welche am Oxley Lookout zurück in Tamworth mit bester Aussicht genossen wurden!

Unsere Lieblings-Barfrau - Emma

Nach 4 Wochen in Australien fühlt sich das Leben nach wie vor an wie in einem Traum.

Letzte Woche habe ich das erste Mal einen Döner probiert (wenn man das rechtlich überhaupt so nennen darf), war zwar richtig lecker, hatte für mich aber leider überhaupt keine Ähnlichkeit mit einem ordentlichen Döner von Gül Kebab in Rastatt :D.

Shampoo und Duschgel kann man hier in sämtlichen Supermärkten in knappen Liter Bottichen kaufen - teuer ist es allemal, da führt in Australien leider kein Weg vorbei.

Was ich persönlich in Deutschland auch nie gesehen habe, ist Kuchenteig bzw. Cookie Dough aus der Rolle im Kühlregal - an dieser Stelle Grüße gehen raus an dich Lucie.

Überwältigt hat mich auch die NewYorker Pizza bei Dominos, weil die einfach doppelt so groß ist wie mein Schädel.

Generell kann man eigentlich sagen, dass so manches einfach anders ist. Die Menschen sind offenherziger und verrückter, die Preise, für so gut wie alles, sind deutlich teurer und die Lebensmittel schmecken in fast allen Kategorien einfach anders.

Besonders McDonalds, Fanta, Erdbeeren (kann eben auch niemand mit Feser's Erdbeeren mithalten), Pommes, Marmelade und Toast - was bei den Aussies sowieso das normale Brot ist, richtiges Brot wie Zuhause gibt es hier eigentlich nicht und wenn doch, dann ist es ein Welten Unterschied im Geschmack.

Ich muss auch zugeben, dass ich eine unnatürliche Liebe zu Erdnussbutter entwickelt habe und sie gerne überall wo möglich draufschmiere :D

Obwohl der Titel eigentlich schon alles verrät, gehe ich jetzt trotzdem etwas näher drauf ein.

Einige meiner Familienmitglieder äußerten ihre Vorahnungen ja schon zu Beginn meiner Reise, dass ich hier bleiben werde und nicht mehr wiederkomme und so ist das auch.

Nein Spaß, ich spiele jedoch trotzdem auch nach 4 Wochen schon mit dem Gedanken wie es denn wäre hier zu bleiben und hier zu studieren. Wäre prinzipiell eine coole Erfahrung, studieren ist für Ausländer jedoch ziemlich teuer und Visa sind auch nicht so einfach zu bekommen und finanzieren.

Naja aber so viel mal zu meiner kleinen Gedankenwelt, zumal es schwierig ist nach 4 Wochen schon einzuschätzen, ob das was für mich wäre oder nicht.

Da ich ein Angebot für Arbeit auf einer Farm bekommen habe, um die 88 Tage für mein Second Year Working Holiday Visa zu absolvieren, habe ich eben mal drüber nachgedacht - Kopf zerbrechen, wie ich das ja immer mache.

Einige Leute haben inzwischen betont, dass sich meine Englischkenntnisse in dieser kurzen Zeit um einiges verbessert haben, was mir selbst aber erst nach mehrfacher Aussage bewusst wurde. Ich kommuniziere zwar nach wie vor noch wortwörtlich mit Händen und Füßen (da der Wortschatz fehlt), die Häufigkeit lässt jedoch nach und ich fühle mich selbstsicherer vollständige Gespräche zu führen.

Demnach bin wohl AUCH ICH in der Lage besseres Englisch zu sprechen als im Abitur Englisch Unterricht - Herr Pflaum wäre stolz auf mich :D

Deutsch werde ich aber hoffentlich niemals verlernen und sollte es doch so kommen, dann helfen mir die FaceTime Gespräche wieder auf die Sprünge - Danke Ellen :D

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Schwere Entscheidung

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Stressige AuPair Eindrücke und das Leben mit den Aussies